Schwangerschafts-Dehnungsstreifen

Was sind ihre Ursachen? Sind sie heilbar?

Dehnungsstreifen der HautWenn bei einer starken Dehnung der Haut die individuelle Belastbarkeit des Gewebes überschritten wird, reißt das Gewebe und es entstehen Dehnungsstreifen.

In der medizinischen Fachsprache werden die Dehnungsstreifen der Haut als Striae cutis distensae (von lateinisch „Striae“ = Streifen, „cutis“= Haut, „distensae“= überdehnt) bezeichnet.

Eine solche Überdehnung der Haut kann aufgrund einer schnellen Zunahme im Körperumfang oder in der Körpergröße in verschiedenen Lebenssituationen auftreten.

 

Dieser Zuwachs bzw. die Ursache dafür ist häufig ein ganz natürlicher bzw. sogar gewünschter Prozess, z.B.

In der Schwangerschaft

Bei Wachstumsschüben im Jugendalter

Bei starkem Übergewicht

Beim Bodybuildung

Bei bestimmten medikamentösen Therapien, z.B. mit Kortison

 

Das Bindegewebe in der Lederhaut, welches für die Elastizität der Haut verantwortlich ist, besteht aus einem Netz von kollagenen Fasern. Wird das Bindegewebe überdehnt, führt dies zu Rissen in dieser tiefer liegenden Hautschicht. Durch die Risse in der Bindegewebsschicht verliert die darüber liegende äußere Hautschicht ihren Halt und fällt ein. Die Struktur der oberen Hautschicht verändert sich dadurch und längliche blau-rötliche Dehnungsstreifen mit einer leicht faltigen Haut werden äußerlich sichtbar.

Im Laufe der Zeit verblassen die Streifen, bleiben jedoch als helle Narben sichtbar.

Die Dehnungsstreifen treten meist in Form von mehreren parallel verlaufenden Streifen auf und sind häufig nur mehrere Millimeter schmal, die sich unter Umständen auch zu breiten Rissen entwickeln können. Je nach Körperpartie und Belastung kann die Länge stark variieren.

Die Geweberisse können grundsätzlich überall vorkommen, treten aber bevorzugt an besonders stark belasteten Stellen auf.

In der Schwangerschaft sind das insbesondere Bauch, Hüften, Gesäß, Oberarme und Brüste.

Da es sich bei den Dehnungsstreifen um Narbengewebe handelt, gibt es bis heute keine Heilung bereits vorhandener Dehnungsstreifen. Eine aktive und vor allem rechtzeitige Vorbeugung ist daher unerlässlich.

 

Ohne Krankheitswert, aber narbenbildend

Häufig treten Dehnungsstreifen im Rahmen einer Schwangerschaft auf. Sie werden dann als Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) bezeichnet. Etwa 70 bis 90 Prozent der Schwangeren sind von Dehnungsstreifen betroffen.

Schwangerschaftsstreifen der HautIm Verlauf der Schwangerschaft muss das Bindegewebe der Frau enormes leisten und sich um ein Vielfaches dehnen. Ein großer Teil der zusätzlichen Körperfülle verteilt sich dabei auf Bauch und Brüste, so dass diese Bereiche am stärksten belastet sind. In Abhängigkeit von der Gewichtszunahme sind auch Hüften, Gesäß und Oberarme betroffen

So sehr sich jede Frau über diese Veränderungen freut, so sehr wünscht sie sich, dass ihr Körper diese hohe Belastung gut toleriert und nach der Schwangerschaft wieder so aussieht wie zuvor.

Nimmt der Körper an Volumen zu, kann sich das darüber liegende Hautbindegewebe aufgrund seiner Elastizität zunächst mitdehnen. Leider kommt es spätestens gegen Ende der Schwangerschaft durch die zunehmende Überdehnung und hormonelle Einflüsse sehr häufig zu unerwünschten Rissen im Bindegewebe tiefer liegender Hautschichten.

Zunächst erscheinen die Dehnungsstreifen blau-rötlich, da die darunter liegenden Blutgefäße durchschimmern. Im Laufe der Zeit (Monate bis Jahre) verblassen die Streifen und werden weniger auffällig, bleiben aber als helle Narben sichtbar. Die Streifen findet man am häufigsten am Bauch sowie an den Brüsten.

Folgende Faktoren erhöhen das Risiko für Schwangerschaftsstreifen:

  • erbliche Veranlagung (z.B. Dehnungsstreifen bereits in der Wachstumsphase Pubertät)
  • schnelle und hohe Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, sowie hohes Ausgangsgewicht
  • großes Kind oder Mehrlingsschwangerschaft
  • bereits strapaziertes Bindegewebe (vorherige Schwangerschaften).
  • junges Alter – das Bindegewebe junger Frauen ist fester und reißt dadurch leichter

 

Was kann man zur Vorbeugung tun?

Eine Heilung bereits vorhandener Schwangerschaftsstreifen gibt es bis heute nicht. Umso wichtiger ist es daher, aktiv und frühzeitig vorzubeugen. So können Geweberisse mit etwas Glück ganz verhindert oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest schmaler und unauffälliger gehalten werden. Gerade bei bestehenden Risikofaktoren, sollte das Möglichste zur Vorbeugung unternommen werden.

An erster Stelle steht natürlich, eine zu rasche Zunahme von Körpervolumen in zu kurzer Zeit zu vermeiden. In der Schwangerschaft ist ein starker Volumenzuwachs durch das wachsende Kind und die dazugehörigen Körperveränderungen jedoch ganz natürlich. Aus diesem Grund sind auch bis zu 90 % aller Schwangeren von Geweberissen unterschiedlichen Ausmaßes betroffen. Damit dem Bindegewebe eine unnötige zusätzliche Dehnung erspart bleibt, sollten Schwangere zumindest eine übermäßige Gewichtszunahme vermeiden.

Richtige Hautpflege: Um das strapazierte Bindegewebe in seiner Anpassung an die Dehnung zu unterstützen, wird CREASTRIAN MAMA Spezialpflege mit hochkonzentriertem Extrakt aus Centella Asiatica täglich in die entsprechenden Hautpartien einmassiert.

CREASTRIAN MAMA ist die verbesserte Nachfolge von CREASTRIAN PLUS: Frei von Parabenen und verbesserte Rezeptur.

CREASTRIAN wurde entwickelt, um Schwangerschaftsstreifen zu verhindern und bereits vorhandene Dehnungsstreifen zu mildern. Die Formel mit hochkonzentriertem Centella Asiatica Extrakt, Hyaluronsäure, Jojobaöl, Vitamin E und Glycerin unterstützt die Neubildung von Bindegewebsfasern und verbessert dadurch die Anpassung des Gewebes an die hohe Belastung. Der Vitamin-E-Anteil hält das Bindegewebe elastisch. JoJoba-Öl zieht schnell ein und macht die Haut widerstandsfähiger. Dabei steigert das sanfte Einmassieren die pflegende Wirkung von CREASTRIAN.

In einer internationalen Studie mit einer 0,25 % Centella Asiatica-haltigen Creme zeigten die Anwenderinnen einen signifikanten Rückgang der Ausbildung von Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen.

Wichtig: Für eine optimale Wirksamkeit muss mit der richtigen Hautpflege rechtzeitig begonnen werden, um die Entstehung von Rissen zu verhindern. Wir empfehlen die Anwendung ab der 13. Schwangerschaftswoche.

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Was hilft sonst noch?

Obwohl Gymnastik bzw. Sport allgemein ein positiver Effekt auf das Bindegewebe zugeschrieben wird, scheint Sport keinen direkten Einfluss auf die Ausbildung von Dehnungsstreifen zu haben. Indirekt unterstützt Sport jedoch die Gewichtskontrolle und schützt vor einer übermäßigen Gewichtszunahme und ist daher – nicht nur aufgrund zahlreicher positiver Effekte auf die Gesundheit von Mutter und Kind – auch zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen zu empfehlen.

Kaltes Abduschen bzw. Wechselduschen verbessern die Durchblutung der Haut und machen sie empfänglicher für einmassierte Wirkstoffe.

Auch tägliche Zupfmassagen verstärken die Durchblutung der Haut und helfen, Wirkstoffe besser aufzunehmen.

Zum Schutz des besonders empfindlichen Bindegewebes der Brust sollte ein gut stützender BH getragen werden.

 

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